Sachpolitik mit Wahlkampf verwechselt

Veröffentlicht am 08.03.2008 in Kommunalpolitik

Nach den heftigen Attacken der Jungen Union Amberg auf die Gegenkandidaten von OB Wolfgang Dandorfer bei der Kommunalwahl vom vergangenen Sonntag weisen die Amberger Jusos diese mit Nachdruck zurück.

"Scheinbar hat die JU noch nicht realisiert, dass der Wahlkampf vorüber ist", so Juso-Chef Benjamin Meister. "Sachpolitik war so ziemlich das Einzige, was von der CSU vor und während des Wahlkampfes nicht zu vernehmen war." Im Gegenteil habe die CSU durch ihr angestaubtes Personal um Wolfgang Dandorfer und CSU-Kreisvorsitzende Barbara Lanzinger massiv zu der niedrigen Wahlbeteiligung beigetragen.
Zahlreiche SPD-Vorschläge wie zum Beispiel das Technologiezentrum
seien von den Christsozialen schlichtweg schamlos kopiert worden.

Auch die Politikverdrossenheit der Amberger führt der Juso-Vorsitzende zum Teil auf das Personaltableau der CSU zurück. "Jeder Demokrat müsste über die niedrige Wahlbeteiligung schockiert sein. Wenn die JU das Wahlergebnis als einen Erfolg ihrer Politik der letzten Jahre deutet, beweist das einen dramatischen Realitätsverlust", so Meister weiter.

"Fakt ist: OB Wolfgang Dandorfer ist verbraucht und mit seinem Latein am Ende. Florian Fuchs hat als Herausforderer ein hervorragendes Ergebnis bei der OB-Wahl, aber insbesondere bei der Wahl zum Stadtrat erhalten und die CSU-Kreisvorsitzende Barbara Lanzinger deutlich hinter sich gelassen. Das beweist: Die Leute haben es in der Tat satt, von polemischen, machtbesessenen Politikern regiert zu werden. Die CSU kann damit beginnen, die Konsequenzen in den eigenen Reihen zu ziehen und Amberg damit einen Dienst zu erweisen."

 

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