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Billiglöhne

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Jetzt für Ausbildung und Weiterbildung sorgen - Mindestlohn bleibt auf der Agenda
Ministerin Stewens und CSU-Staatsregierung haben nicht ganz Bayern im Blick

"So erfreulich die Entwicklung am Arbeitsmarkt sich für Oktober durch einen bayernweiten Rückgang der Arbeitslosigkeit und eine Zunahme der versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse zeigt, so ist doch wiederum deutlich, wie unterschiedlich die regionalen Zahlen sind", erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Christa Steiger. Immer noch ist in Oberfranken die Arbeitslosigkeit mit 6,2 Prozent am höchsten.

"Die Aussage von Ministerin Stewens, dass auch strukturschwache Regionen vom Aufschwung profitieren, zeigt wieder einmal, dass sie nicht ganz Bayern im Blick hat", kritisiert Steiger. Um der Arbeitslosigkeit besonders bei Jugendlichen präventiv zu begegnen, muss die Staatsregierung den Forderungen der SPD im Bereich der Ausbildung und beim Ausbau der Berufsfachschulangebote nachkommen. Ebenso ist die Wirtschaft gefordert, weiter für mehr Ausbildungsplätze zu sorgen und den Bereich der Weiterqualifikation endlich ernstzunehmen und nicht über fehlende Fachkräfte zu klagen.

Da bei Langzeitarbeitslosen und älteren Arbeitnehmern die Arbeitsmarktlage trotz guter Konjunktur immer noch unzufriedenstellend ist, ist die Entscheidung der SPD für Verbesserungen beim Arbeitslosengeld I ein Schritt in die richtige Richtung, so Steiger weiter. Die Entspannung auf dem Arbeitsmarkt darf aber nicht darüberhinweg täuschen, dass es vermehrt Menschen gibt, die von ihrem Einkommen nicht allein leben können und ihre Familie nicht ernähren können. Steiger: "Daher ist die Forderung der SPD nach einem gesetzlichen Mindestlohn eng mit der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verbunden."

 

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